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Sonntag, 16. März 2014



morgens ist noch alles in Nebel getaucht

Heute ist ja Flohmarkt in Foz do Arelho. Um halb elf gehen wir los und sehen schon die ersten Leute auf den Straßen mit Einkaufsbeuteln. Die kommen wohl schon alle vom Flohmarkt zurück. Die Stände ziehen sich dann die Hauptstraße entlang und am Rathaus vorbei. Es gibt alles mögliche von Antiquitäten, alten Armbanduhren, Fotoapparaten, feinem alten Geschirr über Bücher in verschiedenen Sprachen bis zu Musik-CDs. Da kann Annette nicht widerstehen, auch wenn wir ja eigentlich keinen Platz mehr an Bord haben. Aber sie haben so tolle Sachen da; Annette hat 5 Alben von Art Of Noise in der Hand, von denen sie dann (dummerweise) nur ein einziges nimmt. Dann kauft sie noch zwei von Björk; eines namens Café Brasil und dann noch ein portugiesisches. (Ein Album von J.J. Cale, Troubadour, nimmt sie auch nicht, die dreimal dumme Gans.)



die Flohmarktstände ziehen sich die Hauptstraße entlang



wir lieben ja Flohmärkte



der Blick auf die Lagune ist immer wieder schön

Nachdem alle anderen Stände beäugt und besichtigt wurden, laufen wir dann wieder den Berg hinauf, aber die Sicht ist ähnlich schlecht wie gestern. Morgens ist hier auch immer der Nebel ganz arg. Dann sitzen wir bei Juice und Kaffee im Strandcafé und schauen zu, wie sich der Strand immer mehr füllt mit Leuten. Die ersten sind auch schon im Wasser. Als wir wieder bei uns am Platz sind, ist der Trubel groß. Die Wohnmobile stehen mittlerweile in zwei Reihen, sodass das jeweils vordere gar nicht mehr weg kann, wenn es denn wollte. Einheimische kommen auf einen Sonntagsausflug hierher und laufen die kurze Promenade der Lagune auf und ab. Alle haben sie eine Tüte gelber Bohnen (wir glauben, dass es Bohnen sind; sie heißen Feijão) in der Hand, die sie alle an einem Stand kaufen. dieser Stand macht heute das Geschäft seines Lebens, denn wirklich alle haben sie eine Tüte in der Hand. Hin und wieder sind auch Pistazien in den Tüten, aber eigentlich diese gelben flachen Bohnen. Ansonsten passiert heute nicht mehr viel; wir bewegen uns nicht mehr weg von unserem Platz. Das Vorhaben vom Vormittag, heute Abend gemeinsam essen zu gehen, lassen wir fallen. Wir sind alle am gähnen und haben überhaupt keinen Elan. Am frühen Abend fahren die Sonntagswohnmobile alle wieder weg, wir hören sie sexta-feira (seschta-feira, Freitag) sagen. Da werden sie wohl alle wiederkommen. Um 19 Uhr Ortszeit wird es uns an der Lagune zu kalt, und so geht ein jeder bei sich an Bord.



den Nachmittag verbringen wir bei uns am Platz


 



golden legt sich das Abendlicht auf uns

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