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Donnerstag, 13. März 2014



unsere Fahrt geht weiter

Am Vormittag schalten wir den Fernseher ein und schauen mal, wie der Prozess um Uli Hoeneß ausgeht. Wir gehen eigentlich davon aus, dass er freigesprochen oder allenfalls eine Bewährungsstrafe bekommt. Denn schließlich findet das alles in Bayern statt und man kennt ja dieses "Mia san mia" Gehabe. Um halb zwölf fahren wir los, weil es heißt, dass frühestens ab 14 Uhr mit der Urteilsverkündung gerechnet werden kann.



alles sieht immer so schön aufgeräumt aus



Durchfahrt durch Seixal

Wir kommen durch nette kleine Dörfer wie Boavista und Toledo und erreichen dann Lourinhã, die Stadt der Dinosaurier. So begrüßt uns ein Schild am Ortsanfang; auch sehen wir riesige Dinosaurier aus Eisen in einem Kreisverkehr. Dann geht es weiter durch liebliche Landschaft. Und endlich, im Dorf Geraldes, gibt es mal eine Autowaschanlage, wo wir unseren Phoenix waschen können. Das wurde höchste Zeit. Annette bekommt einen riesigen Schrecken, als der Schaum aus der Lanze kommt, denn der Schaum ist knallrot und sieht aus wie Farbe (und riecht wie Bonbon).



in Geraldes gibt es endlich eine Waschanlage für uns



so hübsch sieht es in Geraldes aus

Ein kurzes Stück geht es dann auf der IP6, der Autoestrada do Atlântico, weiter. Hier kommen wir gut voran und haben einen schönen Blick auf Óbidos (Óbidosch), das hübsche Vorzeigedorf. Unser heutiges Ziel ist São Martinho do Porto, aber dann überlegen wir uns, doch direkt nach Foz do Arelho zu fahren. Das ist gleich der Nachbarort und es gibt dort einen Stellplatz. Den fanden wir in der Vergangenheit nicht besonders schön, aber als wir jetzt dort ankommen, sieht alles viel aufgeräumter und offener aus. Hat man hier einige der alten verfallenen Gebäude abgerissen? Muss wohl so sein. Jedenfalls sieht es jetzt hier richtig hübsch aus. Auch ist die Lagune fertig, an der im Spätsommer 2012 einige Bagger im Einsatz waren. Die Luft ist recht kühl, als wir aussteigen. 



kurz vor Peniche geht es auf die IP6



auf dem Weg nach Foz do Arelho, unserem heutigen Ziel



der Stellplatz ist direkt an der Lagune

Es ist halb drei, als wir den Fernseher einschalten und von den 3,5 Jahren Haft für Uli Hoeneß erfahren. Herbert ist dann noch lange Zeit draußen und spricht mit den Nachbarn. Leute aus Leer, die ihm erzählen, dass sie oft hier an der Costa de Prata, der Silberküste, sind. Sie waren vor einigen Jahren auch dauerhaft im Wohnmobil unterwegs, hatten sich dann wieder angesiedelt, sich aber nach zwei Jahren einen Pössl zugelegt, mit dem sie nun jeweils für einige Wochen und Monate unterwegs sind. Ganz ohne Wohnmobil ginge es nicht, sagt die Frau, den Wohnmobilvirus bekäme man nie wieder aus sich heraus. Der heutige Abend wird wieder etwas frischer und nicht mehr so sommerlich wie die letzten.



diesen Blick haben wir von unserem Platz aus



unsere Tagesroute ca. 68km

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