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Mittwoch, 20. Juli  2011



hier ist eine weitere Möglichkeit, am See zu stehen

Auf einer Tafel, auf der der See abgebildet ist, haben wir gesehen, dass es noch mehrere Stellplätze für Wohnmobile gibt, deren Namen wir ja zum Teil schon gestern auf der Anfahrt gelesen hatten. Und so wollen wir uns am Vormittag aufmachen, ein Stück um den See fahren und heute woanders stehen. Unser Ziel ist Rives d'Octon. 



die Leute haben sich in der roten Erde verewigt

Die Fahrt um den See ist spektakulär, in die rote Erde haben die Leute ihre Namen geschrieben, das sieht richtig schön aus. Die Straße geht zwischendurch nur einspurig, ist aber heil und unproblematisch. Mit dem Wohnmobil ist es leicht, irgendwo am Seeufer unterzukommen und wie gesagt, es gibt mehrere Zeichen für unsereinen. Auf manchen davon sind Mond und Sterne eingezeichnet, da kann man dann also übernachten.



im Dorf Octon biegen wir scharf zum See ab



Anfahrt zum Rives d'Octon, dem Seeufer von Octon

Im Dorf Octon geht die Straße scharf ab zum See. Dafür müssen wir erstmal auf dem Dorfplatz drehen, sonst ist der Winkel zu spitz. Auch hier soll ja ein offizieller Platz für Wohnmobile sein, aber ein Schild sehen wir nirgends. Wir fahren dann bis zum Ende der Straße und gelangen auf einen größeren Parkplatz, der teils sehr schräg ist und wo schon mehrere Autos geparkt sind.



Haben wir je schon so ein hübsches Plätzchen gehabt?

Wir stellen uns dann ganz an den Rand des Platzes, auch wenn wir dabei zwei Engländern, die hier ihre Zelte aufgeschlagen haben, ziemlich auf den Leib rücken. Egal, denken wir uns; es geht ja kaum anders. Es sind zwei Männer, von denen der eine gleich auf uns zukommt. Hello, I'm Jeff, und schüttelt uns die Hand. Wir kommen dann mit den beiden ins Gespräch und reden und reden. Sie finden unser Wohnmobil total gut, und da erzählen wir ihnen, dass es unser einziges Zuhause ist und dass wir schon über zwei Jahre dauerhaft unterwegs sind usw. Die beiden wohnen in Frankreich, der ältere schon seit 8 Jahren, der andere seit 2 Jahren, in der Nähe von Limoges. Ach, so patente Nachbarn hatten wir lange nicht mehr, aber Engländer sind eben so. Man kommt mit ihnen immer so gut aus. Abends wird das Licht am See richtig spektakulär, alles in Gold getaucht. Und dabei sollte auch dieser Tag heute unter einen Tief gelegen haben. Na gut, nachts kommt etwas Regen herunter, aber das ist alles.



es wird Abend am See



unsere Tagesroute ca. 21km

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