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Sonntag, 06. Februar  2011



 Blick auf die Bucht von Makari bei San Vito Lo Capo

Eigentlich ist es immer am besten, wenn man sonntags weiterfährt. Dann sind die Straßen einigermaßen leer, wenn man von Sonntagsfahrern mal absieht. Und so packen wir in der Frühe alles zusammen und machen uns auf den Weg. Unser grobes Ziel ist noch einmal die Ostküste, wo es noch einige schöne Plätze gibt. Aber nach wenigen Kilometern halten wir schon wieder, um diese Bucht von Makari zu fotografieren.



 diese Straße windet sich zu den paar Häusern von Makari



 Custonaci, Città del Marmo - Stadt des Marmors

In Custonaci machen wir noch einen größeren Einkauf im gleichen Supermarkt wie auf unserer Hinfahrt zum Kap. Wir lesen am Ortsanfang, dass Custonaci eine Marmorstadt ist. Und als wir dann weiterfahren und auf die SS187 abbiegen, sehen wir auch die großen Steinbrüche, wo der Marmor abgetragen wird.


 



wir sind auf der Autobahn kurz vor Palermo

Ganz nah bei Palermo gibt es den Ort Mondello, der wohl recht elegant und ein mondäner Badeort sein soll. Von der Autobahn aus sehen wir ihn schon, aber eigentlich sehen wir nur irgendwelche Hochhäuser, die massenhaft in der Bucht stehen. Also darauf haben wir keine Lust und heute am Sonntag mag es wohl auch sein, dass alles zum Flanieren unterwegs ist. Also fahren wir weiter. Die Autobahn geht dann mehr oder weniger durch Palermo hindurch.



an einer Rast- und Tankstelle gibt es eine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit für Wohnmobile

Wir bleiben auf der Autobahn bis Enna, Italiens höchst gelegener Provinzhauptstadt (931m). Wir lesen, dass man von Enna aus einen unvergleichlich schönen Blick in alle Himmelsrichtungen hat. Aber uns in die Stadt hinaufzuhieven haben wir keine rechte Lust und fahren also auch hier weiter.



Blick auf Piazza Armerina

Jetzt sind wir auf der SS117b, die bis Gela hinuntergeht und richtig gut ausgebaut ist. Vorbei geht es an der Stadt Piazza Armerina, in dessen Nähe sich die Villa Romana - Weltkulturerbe - befindet. Und dann biegt die Straße ab nach Caltagirone, unser heutiges Etappenziel. Vorher müssen wir aber noch durch diese enge Straße in San Michele. Grr, es ist ein komisches Gefühl, vor allem, weil wir, was die Straßen angeht, schon so manches Leid von anderen Wohnmobilisten gehört haben.



durch diese enge Straße geht es in San Michele di Ganzaria



Ankunft auf dem Stellplatz in Caltagirone

In Caltagirone angekommen, ist der Stellplatz namens San Giovanni sehr leicht gefunden. Wir stehen am Fuße der Stadt, die sich direkt vor unserem Fenster erhebt. Also zentral ist der Platz, aber verwahrlost. Eine einzige Enttäuschung. Überall liegt Müll herum, aber kein Wunder, wenn hier auch nirgends eine Mülltonne ist? Das war ein ziemlicher Ritt heute und wir gehen früh zu Bett. Herbert hat das Gefühl, eine Krankheit auszubrüten.



unsere Tagesroute ca. 305km

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