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Donnerstag, 13. Oktober  2011



ganz eingestaubt waren wir schon

Wir trödeln mit unserer Weiterfahrt und kommen dann noch eine ganze Weile mit einem deutschen LKW-Fahrer ins Gespräch, der neben uns parkt und auf seine neue Beladung wartet. Er ist sehr redselig; es scheint, als wäre er ganz froh, mal wieder mit Landsleuten reden zu können. Apfelsaft oder Wein, sagt er uns, würde er immer im Wechsel transportieren. Dann kommen wir darauf zu sprechen, wie das so ist allein an Bord usw. Er erzählt uns, dass er diverse Filme dabei hat, Musik, e-Bücher - das volle Programm. Ob wir ein paar Filme haben wollen? Er hätte sie auf Festplatte und schwärmt von einer amerikanischen Serie namens How I met your j25her", wovon wir noch nie gehört haben. Geschweige wohl jemals anschauen würden. (Annette bezeichnet die amerikanischen Serien immer als amerikanischen Dreck, aber das sagen wir ihm nicht.) Er sagt, dass er auf diese Weise gut englisch gelernt hat. Wir sagen ihm, dass wir es nicht so mit Fernsehen und Filmen haben, dass wir unsere Nase lieber in ein Buch stecken. Und so kommt das Gespräch auf elektronische Bücher, die er auch zuhauf dabei hat. Nein nein, sagen wir ihm, wir sind in der Beziehung altmodisch und blättern lieber in einem herkömmlichen Buch, und überhaupt, wir bräuchten dann ja sogar zwei dieser Geräte, sonst könnte ja immer nur einer von uns lesen. Annette sagt ihm, der einzige Film, den sie derzeit gern mal sehen würde, ist Alexis Zorbas. Och nee, so 'ne olle Kamelle hat er nicht. Schwupp, stellt er eine winzig kleine Box namens Jambone (oder war es Jawbone?) vor unsere Nasen, und der Klang ist richtig klasse für die winzige Größe. Gibt's bei der Telekom, sagt er. Also der Mann ist voll ausgerüstet in Sachen Technik. Irgendwann verabschieden wir uns, wünschen einander eine gute Weiterfahrt und fahren dann los. Zuerst in die Waschanlage, die direkt auf dem Carrefour-Gelände ist. Wir sind total eingestaubt, aber diese Nanoversiegelung, die wir vor ein paar Wochen aufgetragen hatten, die uns jemand auf einem Parkplatz verkauft hat, wirkt tatsächlich Wunder. Nicht nur perlt der Staub wie von Zauberhand herunter, sondern auch das Wasser. Die Wäsche geht dadurch heute leicht von der Hand. Klasse, das Mittel,



Ankunft an der Lagune von Leucate

Wir fahren also jetzt immer weiter Richtung Spanien. In Leucate angekommen, stellen wir uns an die Lagune zwischen Leucate-Plage und Port-Leucate. Jetzt im Oktober wird uns schon keiner wegjagen. Es ist zwar recht laut mit der Straße so nah bei, aber einmal geht das.



unsere Tagesroute ca. 52km

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