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Freitag,  25. Juni 2010



Ankunft an der Passage du Gois

Seit 1971 kann man die Insel auch über die Brücke erreichen. Wir aber wollen heute mal an den Damm "Passage du Gois" fahren, uns diese natürliche Passage einmal bei Ebbe anschauen. Am Vortag hatten wir schon Fotos bei Flut gemacht.



selbst bei Flut ist die Passage ein Touristenmagnet

Diese Passage ist natürlich nur bei Ebbe zu befahren. Das Wort Gois stammt von einem lokalen Dialekt und heißt soviel wie "sich die Clogs beim Gehen nass machen".



Verkehrsschilder, die ins Meer führen?

Die Passage du Gois wurde auf erhöhtem Meeresboden gebaut, wo zwei entgegengesetzte Strömungen aufeinander treffen. Somit werden diese Strömungen auf insgesamt 4.150 Metern geteilt, in drei fast gleiche Abschnitte.



so schaut das ganze bei Ebbe aus

Die Passage ist teils gepflastert und teils geteert. Das Wasser, das die Passage bei Flut überspült, kann eine Höhe von 1,3m bis 4m erreichen, entsprechend dem Flutkoeffizienten. So sehr diese bei Flut untergetauchte Passage eine Touristenattraktion ist, so gefährlich kann sie auch sein: Die Flut setzt so schnell ein, dass sie die Fußgänger und Autofahrer böse überraschen kann.



die Auffahrt vom Festland aus

Angelegt wurde diese Passage zwischen 1935 und 1939. Entlang der Passage gibt es neun Notaufstiege, wovon drei richtige Rettungstürme sind mit Plattformen, auf die man im Notfall steigen  und auf Rettung warten kann.



Aufstieg auf einen der drei Rettungstürme

Es versteht sich von selbst, dass Annette auf einen der drei Türme steigen muss. Aber zuerst fahren wir einmal über die gesamte Strecke. Mei, wieviel Leute hier sind. Die Einheimischen graben nach Muscheln. Überall sind deren Autos geparkt. Es ist dies wohl auch die einzige Gelegenheit, überhaupt so weit ins Meer zu gelangen.


der Ernstfall ist bestimmt nicht so amüsant



sogar Wohnmobile parken hier und Herbert tut seiner Gattin winken



die teils gepflasterte Passage



ein Parkplatz mitten im Meer



die Einheimischen machen gute Ausbeute

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