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Donnerstag, 18. Juli 2013



diese alten Concordes vom Verkehrsmuseum Sinsheim sehen wir bei unserer Weiterfahrt

Morgens haben wir es nicht so eilig mit dem Weiterfahren. Zwischendurch sieht es sogar so aus, als würden ein paar Regentropfen herunterkommen wollen. Es geht dann auf 10 Uhr zu, bis wir losfahren. Bei Speyer überqueren wir den Rhein und bleiben bis Bingen am Rhein auf der Autobahn. Dort treffen wir dann auf die B9.



Blick auf Lorch

Eine herrliche Fahrt liegt nun vor uns, immer am Rhein entlang. Besonders Herbert liebt diese Region. Als alter Rheinländer kennt er sich hier natürlich aus, und als seine Eltern noch lebten, sind wir diese Strecke auch oft zusammen gefahren. Die UNESCO hat den Mittelrhein zum Weltkulturerbe ernannt, und es ist wie eine Fahrt durchs Märchenland, als wir durch Niederheimbach, Bacharach und Oberwesel kommen. Dann geht es an der Loreley vorbei bis nach St. Goar, wo wir uns auf einen Parkplatz stellen und ein paar Fotos machen können.



immer am Rhein geht es entlang



die Ortschaften sind ja alle so lieblich



Blick auf Kaub



immer weiter geht unsere Fahrt direkt am Rhein entlang



ein Blick auf den Felsen der Loreley an der engsten und tiefsten Stelle des Rheins



Blick auf St. Goarshausen auf der anderen Rheinseite

Wir schauen auf den Rhein, auf die vielen Ausflugsschiffe und auch Transportschiffe. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen hier. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass sich die Anzahl der Schiffe, die in 1996 an Oberwesel vorbeifuhren, in der Bergfahrt auf 36.523 und in der Talfahrt auf 35.585 Schiffe, also auf insgesamt 72.108 Schiffe belief und dabei 58,17 Mio. Tonnen Güter transportiert wurden? Wir nicht. Es gibt viele Schautafeln zu lesen, und als wir zum Wohnmobil zurückgehen, lesen wir, dass das Parken von Wohnmobilen nur von 22:00 bis 6:00 Uhr nicht gestattet ist. Könnten wir also noch eine ganze Zeit hier stehenbleiben. Und das machen wir dann auch und laufen nach St. Goar hinein.



wir tun ein paar Schritte am Rheinufer entlang

So ein entzückender Ort, und so eine Hitze. Wir laufen zunächst am Ufer entlang, wo schon wieder ein paar Ausflugsschiffe anlegen. Mit den vielen Ausflüglern stürzen auch wir uns in die Altstadt, die voll auf Touristen, vor allem ausländische, ausgerichtet ist. Eine große Kuckucksuhr, die an einem der Souvenirgeschäfte hängt, soll die größte freihängende handgeschnitzte Kuckucksuhr der Welt sein, aber man sieht so deutlich, dass sie aus Kunststoff und nicht aus Holz ist, dann man direkt schmunzeln muss. Eine japanische Gruppe ist im Ort unterwegs, und auch sonst hört man hier kein deutsch. Die Cafés sind gut besucht, und so kaufen wir uns nur ein Eis auf die Hand und setzen uns an den Rhein.



hier können wir parken in St. Goar



wir gehen nach St. Goar hinein



alles ist schnuckelig hier



dies soll die größte freihängende handgeschnitzte Kuckucksuhr der Welt sein



Kommt Wasser?



die Cafés und Einkehren sind gut besucht



mit den Portionen Eis setzen wir uns an den Rhein

Gerade legt das nächste Schiff an, mit einer Ladung Spaniern. Wir gehen dann zurück zum Wohnmobil und fahren weiter. Über Boppard und Rhens fahren wir nach Koblenz und weiter zu unserem heutigen Ziel Andernach. Dort soll es einen Stellplatz für 12 Wohnmobile direkt am Rhein geben. Als wir dort ankommen, sehen wir nichts als Wohnmobile, bestimmt 60 wenn nicht 80 Fahrzeuge. Etliche Holländer und Belgier. Verteilt auf drei Flächen. Oh Gott, das ist genau das, was uns noch fehlt: mit der Masse stehen. Na egal, es ist mittlerweile 15 Uhr und Lust zum Weiterfahren haben wir keine. Es ist auch noch genug Platz für uns. Schnell die Markise auf, aber dann nehmen wir unsere Stühle und setzen uns direkt ans Ufer in den Schatten eines Baums. Da lässt es sich aushalten. Hier kommen zwar kaum noch Ausflugsschiffe, aber Transportschiffe fahren nach wie vor in einem steten Fluss. Wie auch Personen- und Güterzüge. Von 19:00 bis 22:00 Uhr zählen wir mal, wieviel Züge hier vorbeikommen. Es sind 22 Züge, hauptsächlich Güterzüge, die mit großem Krach vorbeidonnern. Hier würden wir nicht wohnen wollen. Spät abends lässt dann endlich die große Hitze nach. Morgen wollen wir an die Mosel, wo es doch beschaulicher zugeht.  



die Fahrt entlang dem Rhein ist ja  so schön



hier in Koblenz geht es über den Rhein



am Stellplatz in Andernach setzen wir uns mit den Stühlen direkt ans Rheinufer



das kleine Bäumchen spendet Schatten



so viele Wohnmobile überall



unsere Tagesroute ca. 211km

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