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Donnerstag,  17. Juni 2010



Ankunft am Leuchtturm von Chassiron

An der nördlichsten Spitze der Insel befindet sich der Leuchtturm von Chassiron, der seit 1. Dezember 1836 in Betrieb ist. Und weil uns Leuchttürme immer ganz besonders faszinieren, wollen wir heute dorthin wandern. Der Ort Chassiron ist etwa 3km von unserem Stellplatz entfernt.



eine schöne Gartenanlage umfasst den Leuchtturm

Erstaunlicherweise ist das Wetter schön. Wir sind etwas früh da; über Mittag ist der Turm für Besichtigungen geschlossen. Erst ab 14 Uhr können wir hinaufsteigen. Na, da wandeln wir doch einfach durch den wunderbar angelegten Garten, der sehr geometrisch anzuschauen ist.



auf dem Weg zum Leuchtturm

Zuerst weiß gestrichen, erhielt der Turm 1926 zusätzlich die 3 schwarzen, 6m hohen Streifen, die heute für ihn so typisch sind, damit er tagsüber im Dunst sichtbarer ist und sich von seinem Nachbarn von der Insel Ré, dem Leuchtturm der Wale unterscheidet. Zur Zeit jedoch ist die Fassade abgeschliffen und der Leuchtturm bekommt einen neuen Anstrich.


Voilà, wir haben die 224 Stufen erklommen

Dann aber steigen wir hinauf. Die Haupttreppe hat 189 Granitstufen und zwei Leitern, die eine mit 17, die andere mit 18 Stufen. Insgesamt steigt man also 224 Stufen hoch.



schöner Rundblick von oben

Nach dem Aufstieg kann man einen einmaligen Rundblick über den Nordteil der Insel Oléron, die Boje von Antioche, La Rochelle, die Insel Ré, Fort Boyard und natürlich den Atlantik bewundern. So ideal ist die Sicht heute allerdings nicht.



die Flut setzt wieder ein



der Fotograf in Aktion

Vom Winde umtost, musste der Leuchtturm Solidität beweisen: 18m Durchmesser und 3m Tiefe für die Fundamente, 46m hoch über dem Meeresspiegel. Er ist bei klarem Wetter bis zu 52km weit zu sehen dank der Leuchtstrahlen (1 Blitz alle 10 Sekunden).


 

Es ist eine ganze Stunde, die wir uns hier oben aufhalten. Die Gartenanlage ist besonders hübsch anzuschauen. Aber irgendwann wird der Wind doch zu kalt und wir steigen wieder hinab. Dann machen wir uns auf den Rückweg nach St. Denis und nehmen diesmal den Küstenweg, wenngleich dieser auch etwas länger ist.



Blick auf die wunderbare Gartenanlage



eine der zwei Leitern mit 18 Stufen


Vorsicht ist geboten


hier hatte der Leuchtturmwärter sein Bett

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