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Samstag, 22. Januar 2011



ein Regentag in Porto Palo

Und noch eine Regennacht liegt hinter uns. Jetzt am Morgen überlegen wir, Sciacca zu verlassen und nach Porto Palo zu fahren, das uns von Leuten als netter kleiner Ort beschrieben wurde. Im trockenen fahren wir also los, sind dann bei Ankunft aber enttäuscht. "Ach, ich kann das alles nicht mehr sehen, die verfallenen und verfallenden Häuser überall, das geht mir so auf die Nerven, weißt du das?", sagt Herbert. Und er hat schon irgendwie recht. Die Leute, die wir unterwegs kennenlernen, stören sich in der Hauptsache am überall herumliegenden und -fliegenden Müll. Also den sehen wir schon gar nicht mehr, das ist für uns halt typisch südländisch. Aber so viele heruntergekommene Häuser haben wir noch in keinem Land gesehen.



im kleinen Dorfkonsum kaufen wir Brot

Kaum, dass wir im Hafen stehen, setzt der Regen wieder ein. Also warten wir bis Mittag, um dann ein paar Schritte zu gehen. Bei unserer Anreise hatten wir einen kleinen Dorfladen gesehen, da wollen wir hin. Nicht, dass wir irgendetwas bräuchten, aber wenn es Brot gibt, kaufen wir es gern und frieren es ein.




wir laufen durch Porto Palo



dort unten im Hafen stehen wir



Bonjour Tristesse, mehr fällt uns dazu nicht ein

Also wie man Porto Palo als netten kleinen Ort bezeichnen kann, ist uns schleierhaft. Wir fragen uns, welche Bezeichnung dann ein wirklich netter kleiner Ort bekommt, zum Beispiel das kleine Siculiana Marina, wo wir die letzten paar Tage vor Silvester waren. Im Prinzip ähneln sich diese beiden Orte; sie liegen beide am Hang und haben einen kleinen Hafen. Aber zum Sinnieren haben wir keine Zeit; eine neue Regenwolke schiebt sich über uns, sodass wir die letzten paar Schritte zurück an Bord rennen müssen. Heute gehen wir nirgends mehr hin.



ohne Sonnenschein schaut die Insel gleich ganz anders aus



unsere Tagesroute ca. 26km

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