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Samstag, 08. Januar 2011



um halb vier essen wir zu Mittag

Manche Tage vertrödelt man mit Nichtstun. Erst redet man stundenlang mit den Nachbarn, dann kommen die Einheimischen, die sich sehr schnell an uns gewöhnt haben und reden mit Händen und Füßen mit uns allen. Einer der Sizilianer namens Enzo, also Vincenzo, ist Konditor im Caffè Barry White, auch wenn man es ihm gar nicht ansieht. Er ist immer lustig und kann stundenlang reden. Das Café betreibt er zusammen mit zwei weiteren Brüdern. Es gab sogar mal einen vierten Bruder, der aber nicht mehr lebt. Er erzählt uns, dass dieser Bruder sehr dunkelhäutig war und mit seinem Bart große Ähnlichkeit mit Barry White hatte. Und in Erinnerung an ihn wurde das Café dann von Caffè Sport in Caffè Barry White umbenannt. Man glaubt ja gar nicht, wieviel italienisch man versteht, wenn sie nicht gerade wie ein Maschinengewehr drauflosplappern.

Jedenfalls ist es weit nach Mittag, als Herbert sich endlich loseisen und an den Kochtopf stellen kann. Das Mittagessen, Hähnchenfleisch mit Zuchini und Reis gibt es dann irgendwann nach halb vier. Es kommt gerade noch so hin, dass die Sonne am Himmel steht und uns wärmt. Zur Zeit sind wir mit den Münchnern die einzigen Wohnmobilisten hier am Platz.



Buon Appetito

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