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Dienstag, 18. Januar 2011



diese Straße führt zurück zur SS115, der Hauptstraße

Bis 13 Uhr trödeln wir den Vormittag dahin, denn mittlerweile wissen wir, wie die Insel tickt. So ab 13 Uhr versinkt das ganze Land in eine mehrstündige Mittagspause, sodass dann die Straßen ziemlich leer sind und man gut fahren kann. Auch sind dann die Parkplätze in den Städten entsprechend leer. Also fahren wir so kurz vor 13 Uhr los.



ein Wiedersehen mit den Engländern, die wir in Giardini Naxos kennenlernten

Und dann fahren wir doch tatsächlich an diesem Wohnmobil vorbei, das der Herbert sofort als das der beiden Engländer wiedererkennt, die neben uns in Giardini Naxos gestanden hatten. "Und das soll die größte Mittelmeerinsel sein, wenn wir uns hier auf irgendeiner Nebenstraße wiederfinden?", so begrüßt Annette die Engländerin. Wir alle sind verblüfft. Sie erzählen uns, dass sie einiges Pech hatten und deren Wohnmobil an einigen Stellen kaputtgefahren ist. Das alles kommt davon, dass sie sich allzu sehr auf das Navi verlassen, das über alle möglichen Feldwege führt. Herbert tippt auf Annettes Schulter: Das ist mein Navigationsgerät, sagt er. Und dass wir unser Navi in eine ganz hintere Ecke verbannt haben und uns lieber auf unser Gefühl und Kartenmaterial verlassen. Wir schwärmen ihnen von Bovo Marina vor, holen kurzerhand den Laptop und zeigen ihnen Fotos davon. Der Mann würde gern ein paar Tage irgendwo stehen und sich vom Stress der engen Straßen auf Sizilien erholen. Sie freuen sich, dass wir ihnen über den Weg gelaufen sind und werden wohl nach Bovo Marina fahren. Zum Schluss will Herbert noch ein Foto machen, sonst glaubt uns den Zufall ja niemand.



wir gondeln auf der SS115

Dann gondeln wir weiter auf der SS115, die sich sehr gut fahren lässt, so schön breit und heil. An Ribera vorbei geht es und wir sehen ein großes Gerüst am Straßenrand mit der Schrift "Ribera - Città del Aranje". Stadt der Orangen. Und tatsächlich reichen die Orangenhaine bis zum Horizont und überall werden kistenweise Orangen angeboten. Wir kaufen keine, sind wir doch froh, endlich unsere eigene Kiste aufgebraucht zu haben. Richtig überfressen haben wir uns an Orangen. In Sciacca angekommen, fahren wir erstmal zum Lidl, der recht gut ausgeschildert ist. Dort fragen wir einen jungen Angestellten nach dem Weg zum Hafen. Mit seinem ganzen Oberkörper und als hielte er einen Lenker in Händen erklärt er uns, wie die Kurven und der Hang zu fahren sind. Auf diese Weise ist der Hafen sehr leicht gefunden.



Ankunft im Hafen von Sciacca

Und welch schöner Platz uns im Hafen erwartet. Von der Silhouette von Sciacca sind wir jedenfalls sofort begeistert. Es dauert nicht lange, da klopft es an unsere Tür: Es ist der Münchner in seinem blauen Fischerhemd, der seit gestern auf der anderen Seite des Hafens steht, da wo die Fischerboote festmachen. Am späten Nachmittag gehen wir zu ihnen, sagen Hallo und finden aber, dass wir im hübscheren Teil des Hafens gelandet sind.



Wer hat schon so einen Blick aus seinem Fenster?



unsere Tagesroute ca. 21km

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