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Dienstag, 04. Januar 2011



überall Orangen

Es ist gegen Mittag, als es hupt und ein Italiener vorfährt, seinen Kofferraum öffnet und mehrere Kisten Orangen zum Vorschein kommen. Er spricht ein passables deutsch und will seine Orangen - jetzt ist Haupterntezeit - nun verkaufen. 10 EUR die Kiste, sagt er. Sie seien erst vor zwei Stunden gepflückt; es wären etwa 17 Kilo pro Kiste. Mei, so viele Orangen brauchen wir ja im Leben nicht, aber wie  es immer so ist bei einem Straßenverkauf, ehe man sich versieht, hat man etwas gekauft. Nirgends passt die Holzkiste hin, sodass wir die Orangen überallhin verteilen. Sie sind auch noch etwas nass. Natürlich probieren wir sie gleich und sie sind sehr süß und gut. Der Italiener hat auch die anderen Kisten sogleich an den Mann gebracht.



die Überwinterer sitzen zusammen in gemütlicher Runde

Am Nachmittag dann, wir stehen mit den Münchnern zusammen,  fragt uns eine junge Frau aus Erlangen, ob sie uns alle auf einen Kaffee einladen kann. Eine prima Idee, mit allen zusammensitzen zu können. Annette fragt noch, ob wir Tassen mitbringen sollen? Aber nicht mal das müssen wir. Und dann gesellen sich noch drei Italiener dazu. Der eine Italiener (der mit den Orangen) spricht ja deutsch, aber wenn die beiden anderen langsam auf italienisch mit uns reden, kann man doch vieles davon verstehen. Bis fünf sitzen wir so zusammen, aber sobald die Sonne untergeht, wird es empfindlich kalt und klamm. Dann zieht sich ein jeder in sein Wohnmobil zurück. Um 20 Uhr dann, wir sitzen gerade pünktlich zur Tagesschau, kommt ein Platzregen herunter, dass man sein eigenes Wort nicht versteht. Wir Hagel. Nach zehn Minuten ist aber alles wieder vorbei. Na, jetzt ist doch bestimmt das Salz herunter vom Fahrzeug.

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