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Freitag, 24. Dezember 2010



heute geht es stürmisch zu

Wir sitzen beim Frühstück, als uns ein Anruf ereilt: Es sind die Kölner, die uns ihren aktuellen Standort mitteilen. Sie sind mittlerweile in Siculiana, mehr als hundert Kilometer von hier entfernt. So richtig glücklich sind sie mit ihrem Platz nicht und bedauern ein wenig, dass sie vor zwei Tagen von hier abgereist sind.


 

Es wird wohl eine stürmische Weihnacht, es geht ein starker, wenn auch warmer Wind. Jedenfalls schaukelt das Wohnmobil, als säßen wir auf der Eisenbahn. Am Vormittag steckt  Annette noch einen ganzen Stoß Weihnachts-CDs in den CD-Wechsler. Herbert macht sich derweil am Nudelsalat zu schaffen, den es uns ja allweihnachtlich gibt. Dann wird noch der Frühstücksbrotkorb umfunktioniert als bunter Teller.



ein jeder hat seine eigene Art in Sachen Weihnacht

Wir lassen uns kräftig durchpusten, als wir über die Promenade laufen. Es ist ein Wunder, dass dieser skurrile Weihnachtsbaum nicht wegweht. Zurück an Bord bekommen wir dann noch liebe Weihnachtsgrüße von Herbert und Vroni aus Österreich und Ulli und Irene aus Deutschland zu lesen.

dieser etwas karge Weihnachtsbaum steht schon eine ganze Weile bei uns auf dem Platz



so weihnachtlich ist es bei uns an Bord

Je dunkler es draußen wird, desto gemütlicher wird es bei uns an Bord. Die Lichter an unserem kleinen Weihnachtsbäumchen brennen, dann sitzen wir bei Nudelsalat und "Weihnachten mit Nicki" zu Tisch. Doch später dann, als wir unsere Verwandten, also Herberts Schwestern anrufen, ärgern wir uns sehr über deren Kommentare. Herbert hätte ja gar kein Familienleben mehr, warum wir denn nicht beim Enkelkind wären. Sie können einfach nichts damit anfangen, dass wir im Wohnmobil leben. Für sie gelten wir wahrscheinlich als asozial, als ob wir jetzt aus einer Not heraus so leben müssten. Außerdem kommt sich Annette da auch irgendwie komisch vor: Wir sind nun 12 Jahre zusammen, und da wird von einem fehlenden Familienleben geredet, als gelte sie gar nichts an Herberts Seite. Als Herbert mit seiner Tochter telefoniert, ist die Freude auf beiden Seiten jedenfalls groß.

So richtig kommen wir gar nicht darüber hinweg und gehen kurz vor Mitternacht noch einmal hinaus und laufen über die Promenade, frischen Wind in unsere Gedanken wehen zu lassen. Und dabei hatten wir uns so auf Weihnachten gefreut, auf den Komfort, den wir jetzt im Phoenix haben.

wir wünschen eine frohe Weihnacht

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