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Samstag, 23. März 2013



in diesem kleinen Kiosk gibt es Brot - und alles andere natürlich auch

Nachts kommen ein paar Regentropfen herunter, aber morgens ist davon nichts mehr zu merken. Dafür sehen wir den Lichtkegel vom Leuchtturm, der immer jeweils einmal und dann dreimal leuchtet. Herrlich. Wir hatten gestern noch gefragt, ob man hier am Camp irgendwo Brot kaufen kann. Man hatte uns bedeutet, dass man wenige Meter vom Camp entfernt Brot kaufen kann. Und so geht Annette los und glaubt, nur ihrer Nase folgen zu müssen, denn das Brot wird meist frisch gebacken und man kann es rechtzeitig vorher riechen. Die Bäckerei bzw. der Laden entpuppt sich dann als winzig kleiner Kiosk, wovon Annette mal ein Foto macht. Das Brot ist noch ganz heiß und schmeckt gut, was nämlich nicht immer der Fall ist.



es geht ein Wind wie fast immer am Atlantik

Dann trödeln wir den Vormittag dahin, aber gegen Mittag machen wir uns endlich daran, das Fahrerhaus zu putzen, innen wie außen. Die Nanoversiegelung tut wieder ihren Dienst. Uff, jetzt haben wir uns doch einen Kaffee verdient. Aber die Milch ist sauer, und schwarz mag Annette ihren Kaffee nicht trinken. Gehen wir doch wieder zur oberen Promenade und setzen uns in eines der Cafés. Aber irgendwie haben wir auch Hunger, und so schauen wir uns mal das Restaurant auf der unteren Promenade an, das sich gleich neben dem Camp befindet. Grr, hier macht alles einen unappetitlichen Eindruck, und das Restaurant neben dem Hotel Aït Bâamran ist noch schlimmer. Gehen wir doch am besten wieder zum Ocean Miramar, wo es gestern so gut geschmeckt hat. Diesmal wollen wir draußen sitzen, auch wenn es recht windig ist. Man fragt uns, ob wir nicht auf die Dachterrasse wollen? Oh doch, wenn es denn eine gibt? Also steigen wir die Treppe zur Dachterrasse hinauf.



wir sitzen auf der Dachterrasse vom Ocean Miramar

Es ist sehr hübsch da oben, auch wenn der Wind hier noch stärker geht als unten. Auch zieht sich der Himmel schon wieder so zu, aber so ist es eben am Atlantik. Wir sitzen dann aber doch recht windgeschützt. Die Tajine de poissons, die Fischtajine die sich Annette bestellt, dauert dann aber 40 Minuten, sagt man uns. Herbert findet, dass sie in dieser Zeit schnell heimgehen und Pullover holen soll für später. Das macht sie, und dann kommt auch schon Herberts Pizza mit Meeresfrüchten. Eine Riesenpizza (70 DH, 6,30 EUR), die er gar nicht allein schafft. Das Wetter schlägt nun um, und wir bedeuten der Bedienung, dass wir besser nach unten ins Restaurant gehen und da weiter essen. Da kommen auch schon die ersten Regentropfen.



der Himmel wird immer dunkler . . .



. . . und so setzen wir uns unten ins Restaurant

Dann wird die Fischtajine gebracht, die brühend heiß ist und noch blubbert und zischt. Es ist eine mit 1/2kg Fisch, und wir hatten gedacht, na ja, es werden sicher Sardinen oder so sein. Aber nein, es ist richtig guter Fisch darin. Ohne Gräten bis auf ein paar riesige, die eher wie Knochen sind. Diese Tajine ist die erste, die seit der Wüste Erg Chebbi, als wir bei Ibrahim so gut gegessen hatten, mal wieder erstklassig ist. Und mit dem vielen Fisch darin für nur 60 DH (5,40 EUR). Von solchen Fischpreisen im Restaurant kann man in Europa nur träumen. Auf dem Weg heim treffen wir auf dem Camp noch die Dresdner, die wir in Fès kennengelernt und in Zagora wiedergesehen hatten. Marokko ist eben doch klein. Die beiden wundern sich nicht, uns wiederzusehen; sie hatten in der Zwischenzeit schon manche Leute wieder angetroffen während der 8 Wochen, die sie im Land sind. Abends machen wir es uns an Bord gemütlich.



eine Fischtajine mit 1/2kg Fisch



im kleinen Kiosk kaufen wir noch ein paar Kekse

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