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Samstag,  24. Juli 2010



Ankunft auf dem Fest Noz in Carnac

Es passiert nicht viel am Vormittag, außer dass wir zum Einkaufen fahren. Aber am frühen Abend machen wir uns auf nach Carnac, wo ein Fest Noz stattfindet. Ein bretonisches Fest am Abend, so in etwa ist die Übersetzung. Diese Feste gibt es mehrmals in der Hochsaison, es treten dann verschiedene Musikgruppen auf, die bretonische Musik machen. Es ist ganz wie keltische Musik, mal mit Gesang, mal nur mit Instrumenten, wobei die typische Tröte zum Einsatz kommt. 



Hundi verschläft ja die ganze Veranstaltung

Fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt. Von Moules/Frites halten wir aber Abstand, die Muscheln riechen irgendwie komisch. Auf eine Portion Pommes Frites lassen wir uns ein, mit einem Becher Bier und Wasser. Der Auftritt der ersten Musikband ist schon recht gut, die Sängerin hat eine schöne Stimme und spielt zwischendrin Querflöte. 



es wird ausgiebig getanzt

Die Besucher werden immer munterer. Die große Wiese füllt sich mit Tanzenden, die im Reigen tanzen. Ganz schnell ist der Kreis geschlossen und wie auf Kommando bleiben die Tanzenden alle paar Schritt stehen, lassen die Nachbarhände los, klatschen in die Hände, drehen sich um die eigene Achse, gehen zwei Schritt vor, einen zurück, greifen wieder die Nachbarhände und der Reigen ist geschlossen. Vielleicht ist der Liedtext so, dass die Tanzenden wissen, wann welcher Tanzschritt zu erfolgen hat? Wir jedenfalls hören immer das Wort Madeleine heraus, und daraufhin setzt dieser ganze Rhythmus ein.



ob im Reigen oder zu zweien

Bei der nächsten Band - es ist wohl schon die vierte - ruft der Sänger Collectez Vous, deux par deux (sammeln Sie sich, immer zu zweit). Und die Tanzenden suchen sich wahllos irgendeinen Partner, also nicht denjenigen, den man daheim schon hat, und kunterbunt tanzen sie im Kreise zu zweit. Die Tanzschritte kommen von ganz allein.



der Dudelsackpfeifer spielt auf



schwungvoll geht es zu

Je länger wir der eigenwilligen bretonischen Musik zuhören, desto mehr gefällt sie uns, obwohl sie meist nur aus ganz wenigen Tönen besteht, die sich immerzu wiederholen. Ganz schnell kann man die Melodie mitsingen oder -trällern, als hätte man sein Leben lang nichts anderes getan. Aber so gegen zehn machen wir uns auf den Heimweg; die Nachtluft wird klamm und recht kühl.



um 22 Uhr fahren wir heim, da ist es noch halbwegs hell

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